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Auch die Umwelt wird in Mosebeck besonders gewürdigt, und zwar durch den Verein Schutz des Lebens und der Umwelt. Die rund fünfzig Mitglieder bemühen sich seit nunmehr 28 Jahren für eine Verbesserung der Lebensqualität in Mosebeck. Der Verein wurde zwar auch 1983 gegründet, das Engagement besteht jedoch bereits seit 1977. Hauptanliegen des Vereins ist es, die Schadstoffbelastung für Mensch und Umwelt möglichst gering zu halten. Zu den wöchentlichen Veranstaltungen zählen die Treffen des Bastelclubs, dessen Mitglieder, einige Damen aus Mosebeck, treffen sich im Gemeinschaftsraum, um ihre Kreativität auszuleben und so manch munteres Gespräch zu führen. Durch die unterschiedlichsten Techniken entsteht eine Vielzahl an interessanten Produkten, die bei Festen und Veranstaltungen feilgeboten werden. Zwar gibt es in Mosebeck keine Schule mehr, dafür versammeln sich im Kindergarten die Jüngsten aus dem Einzugsbereich Mosebeck, Diestelbruch und Vahlhausen. Das Besondere an diesem Kindergarten ist die zweisprachige Kindergartengruppe, in der neben der deutschen Sprache auch Englisch angewandt wird, um den Kindern spielerisch die Welt der Fremdsprachen zu eröffnen. Entscheidend mitgewirkt an der Entwicklung des guten Zusammenlebens und der festen Dorfgemeinschaft hat der Dorfausschuss Mosebeck. Die Mitglieder treffen sich einmal im Monat um über aktuelle Themen zu sprechen und Aktionen zu planen. Zu den Leistungen des Dorfausschusses gehören unter anderem die Erarbeitung des Dorfentwicklungskonzeptes, die Auspflanzung heimischer Gehölze, sowie das Aufstellen von Ruhebänken. Des weiteren ist man um eine Verkehrsberuhigung an der Barntruper Straße bemüht. Jährlich veranstaltet der Dorfausschuss eine Müllsammelaktion sowie einen Gottesdienst auf dem Dorfplatz ein Erlebnis für Seele und Leib, das am 21. Juni stattfinden wird. |
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2003 bauten Dorfausschuss und Eltern in Eigenleistung den Kinderspielplatz, wie auch bei der Schutzhütte wurden hier die Materialkosten von der Stadt Detmold übernommen. Das Grundstück wurde privat zur Verfügung gestellt. "Die Kinder nehmen dieses Angebot sehr gerne an, ihre Eltern kümmern sich um Pflege und Erhaltung der Geräte." Im Jähre 2004 wurde ein Buswartehäuschen errichtet, um die Leute vor den Einflüssen der Witterung zu schützen. Ein "Viertel" mit internationalem Flair ist die Siedlung Lehmbrink; hier leben Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen und sind gut integriert. Den Zusammenhalt fühlt man besonders bei den zählreichen Festen, wie etwa Sommerfest und Weihnachtsfeier. Begonnen hatte seinerzeit alles Anfang der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, als den Bürgern, auch Flüchtlingen aus dem Osten, mit der Bereitstellung von Grundstücken die Gelegenheit geboten wurde, ein Eigenheim zu bauen und sich so voll ins Dorfleben zu integrieren. "Wir wollen die Struktur des Dorfes aus seiner Historie heraus verbessern", erklärt Rolf Strätner, es sei allen Mosebeckern ein Anliegen, das Dorf und seine Gemeinschaft zu stärken, Bestehendes zu erhalten und zu verbessern. Vor allem werde eine Verbesserung der Nahversorgung angestrebt. Auch sollen neue Baugebiete erschlossen werden doch werden die Waldhufen nicht bebaut, sie bleiben weiterhin erhalten und werden nichts von ihrem ursprünglichen Charme einbüßen. Geplant ist auch ein Dorfbrunnen aus Natursteinen, an dem sich durstige Wandersleut mit einer Kurbel Wasser aus der Tiefe holen können, um ihren Durst zu stillen
entnommen : Detmolder Kurier im Juni 2005 |
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